Grüne Lunge

Das firmeneigene Projekt "Grüne Lunge" hat den Zweck, die Umwelttechnik Arnold GmbH mindestens CO2-neutral, eher CO2-positiv aufzustellen. Durch die Pflanzung von Bäumen sollen die nach der Einsparung übrigen Emissionen kompensiert werden.

Die unten dargestellte Grafik zeigt die jährliche Entwicklung.

Prinzipiell sind die stärksten Emissionen dem PKW zuzuschreiben. Hier verbirgt sich das größte Sparpotential. So war 2018 ein Jahr, in welchem relativ viele, auch unüberlegte Fahrten mit dem PKW getätigt wurden. Zusammen mit weiteren Stromverbrauchern wie z. B. Büro, emittierten wir ca. 3798 kg CO2 (rot und hellrot), obwohl gleichzeitig 1705 kg durch das Zurücklegen von Strecken mit dem Fahrrad (blau) eingespart werden konnten. Die Gesamtmenge wäre ohne diese Maßnahme bei 5503 kg gelegen.

Mit dieser Erkenntnis bewerteten wir 2019 die Notwendigkeit jeder Fahrt und die Möglichkeit auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen und erreichten eine signifikante Reduktion unserer Emissionen auf 1508 kg (rot, hellrot und violett). Geht man von der Pro-Kopf-Emission von 2700 kg pro Jahr aus, welche die WBGU in ihrem Budget-Ansatz auf Basis der Bevölkerungsanzahl von 2010 ermittelt, ist die Umwelttechnik Arnold GmbH schon jetzt durch diese Maßnahme klimaneutral.

Trotzdem binden wir durch die in diesem Jahr gepflanzten Bäume in Randersacker durchschnittlich 180 kg zusätzlich und reduzieren die Belastung der Umwelt weiter auf ca. 1248 kg.

Für 2020 macht sich auch in unserer Auswertung die Corona-Pandemie bemerkbar. Viel wurde im Homeoffice gearbeitet. Da die Fahrten ins Büro oder zu den Kunden in den Jahren zuvor aber meist auf dem Fahrrad erfolgten, konnten hier keine Einsparungen beim CO2-Ausstoß verzeichnet werden. Weiter gab es keine Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Bedingt durch die Art der Aufträge, die Grundstückspflege und die damit verbundene Nutzung der Anhänger, wurde der PKW wieder öfter bewegt. Die Emission ohne Bindung entspricht 2020 ca. 1650 kg.

Durch die Aufstockung in Dettelbach und die leider durch die in Unterfranken herrschende Trockenheit teilweise gestorbenen Bäume in Randersacker binden wir in diesem Jahr noch ca. 350 kg. Es ergibt sich eine Gesamtbelastung für die Umwelt von insgesamt 1300 kg.

Quellen für CO2-Emissionen:

Strommix Deutschland - www.umweltbundesamt.de (15.12.2020)

Emission Zugfahrt - www.quarks.de (30.01.2020)

Klimaverträglichkeit - https://www.wbgu.de (17.12.2020)

Grundstücke

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Randersacker - Westroten

Biotop auf ehemaligem Kalkmagerrasen in der Gemarkung Randersacker Richtung Theilheim.

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Dettelbach - An der Staustufe

Landwirtschaftliche Fläche zwischen der Kiesgrube und der Staustufe.